E-Mobilität - Laternenparken mit der Ladestation KARSTEN zum smarten Aufladen von E-Autos

In einer Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) wird zurzeit der Prototyp einer Ladestation für Beleuchtungsmaste entwickelt. Zur efa in Leipzig wird das entwickelte Ladesystem für E-Autos an Leuchtenmasten erstmals ausgestellt. Zukünftig sollen bereits vorhandene Leuchtenmaste als „Verbindungspunkte“ zwischen den einzelnen E-Autos und dem Stromnetz genutzt werden. Die Steuerung basiert auf dem freien und sicheren Linux-Betriebssystem. Der Elektromobilitätsnutzer kann das System entweder über eine ID-Karte, eine Smartphone-App, über das Display der Ladesäule oder über HUBJECT steuern. In die Ladestation wird ein embedded Computer installiert, ein nur kreditkartengroßer Rechner, der in das System „eingebettet“ ist. Dieser steuert dann auch den Ladevorgang. Das E-Auto wird innerhalb von 8 Stunden vollständig geladen. Der verwendete Typ 2 Stecker bietet durch seine Sicherung und Verriegelung eine vandalismusresistente Ladelösung für den öffentlichen Bereich.

Das Display kann zusätzlich auch für Werbung oder touristische Zwecke genutzt werden, indem Übersichtskarten, Wetter- und Veranstaltungsinfos oder Werbungen gezeigt werden können.

Zunächst soll im Laufe des Forschungsprojektes ein Leipziger Straßenzug prototypisch umgerüstet werden. Der auf der Messe efa ausgestellte Prototyp ist die attraktive Ladestation „KARSTEN“, die aus qualitativ hochwertigem Edelstahl gefertigt ist. Mit einer Höhe von 1,20m und einer Breite von 0,28m schmiegt sie sich mit ihren formschönen Rundungen an den zylindrisch durchgängigen Mast an. Der am Mast befestigte KARSTEN ermöglicht so das mühelose Lesen des Displays und der Bedienen der Steckvorrichtung zum Laden des E-Autos.

Das Projekt „Laternenparken - Ladeinfrastruktur und Geschäftsmodell“ ist Teil des Schaufensters Elektromobilität verbindet „Bayern-Sachsen“. Unter dem Projektträger VDI VDE übernimmt die Stadtwerke Leipzig GmbH die Konsortialführung. Weitere Projektpartner sind die Universität Leipzig, das Fraunhofer MOEZ und die HTWK Leipzig.

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